Diese Seite vormerken

Geschichte der Rennstrecke

Den Ursprung des Motorsports in der Steiermark haben die Flugplatzrennen Mitte des 19 Jahrhunderts auf dem Militärflugplatz in Zeltweg gelegt.

  • Das erste Rennen in der Region fand 1957 auf dem Militärflugplatz Zeltweg statt. Es war ein Rennen für Sportwagen, Prototypen, Grand-Tourisme und Motorräder.
  • Das erste Formel 2 Rennen kam 1959 nach Zeltweg und der erste Weltmeisterschaftslauf 1964.
  • 1963 bekam das Rennen den Titel "Großer Preis von Österreich". Es war zwar noch kein Weltmeisterschaftsrennen, aber dennoch ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte. Es gewann Jack Brabham, der legändäre Jochen Rind fiel aus.
  • Erst 1964 zählte das Rennen zur Weltmeisterschaft der FIA für die Formel 1. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Strecke eine Länge von 3,2 km- Es wurden 105 Runden (336 km gefahren).
  • 1969 zog das Renngeschehen auf den neuen Österreichring um, das sich in Spielberg befand. Die Strecke hatte zu Beginn 5.911 km. Nachdem es 1975 zu einem tödlichen Unfall von Mark Donohue auf der Strecke kam, wurde eine Schikane eingebaut und die Strecke verlängerte sich auf 5.942 km. Die Strecke war ein Garant für immer neue Rundenrekorde.
  • 1987 gab es nach dem Start zwei große Unfälle und die Formel 1 zog sich zurück.
  • In den 90iger Jahren wurde die Strecke völlig umgebaut und modernisiert. Die Auslaufzonen wurden modernisiert. Die Strecke wurde breiter und auf 4,319 km verkürzt.
  • Von 1997 bis 2003 wurde die Rennstrecke zum A1 Ring und es fanden wieder Formel 1 Rennen statt. 2002 wurde die Strecke durch Umbauarbeiten geringfügig auf 4,326 km verändert.
  • Danach entstand wieder eine Pause im Renngeschehen. Anfang 2000 kaufte Dietrich Mateschitz die Strecke.
  • Seit 2011 ist die Rennstrecke als Red Bull Ring wieder aktiv und 2014 kehrte auch die Formel 1 wieder nach Spielberg zurück.